Schulungen des 3.Lehrjahres

Heuer fanden wie jedes Jahr die internen Schulungen des 3.Lehrjahres statt, doch aufgrund von Corona erfolgte dies in kleineren Gruppen und mit Maske. Wir nahmen folgende Themen durch: CNC Technik, Außerhausbehandlungen (AHB), Wendeplatten, Elektropneumatik, Produktionsmanagement, Elektronik und SPS Programmierung. Zusätzlich zu unseren eigenen Schulungen hatten wir auch einen Workshop mit der Firma Pilz.

AHB:

In dieser Schulung bekam man einen Einblick in die Behandlung unterschiedlicher Materialien und ihrer Oberflächen, zum Beispiel Verzinken von Werkstücken, um die Korrosionseigenschaften zu verändern. Herr Riepl zeigte uns einige Videos, damit wir uns das besser vorstellen können, wie die einzelnen Behandlungen von Werkstücken abläuft.

Produktionsmanagement:

Im Produktionsmanagement lernten wir, wie die Gestaltung, Planung, Überwachung und Steuerung eines Produktionssystems abläuft und wie das Zusammenspiel zwischen den betrieblichen Ressourcen Mensch, Maschinen, Material und Informationen funktioniert.

Teamfähigkeit:

Es wurde auch unsere Teamfähigkeit geschult. Dazu wurden wir in Gruppen aufgeteilt und wir mussten folgende Aufgaben erfüllen:

Die erste Aufgabe lautete einen Marshmallow-Spaghetti-Turm zu bauen. Jede Gruppe bekam 30 Spaghetti, einen Meter Klebeband, einen Marshmallow und einen Meter Garn.

Die zweite Aufgabe lautete einen Papierturm zu bauen. Jede Gruppe bekam dünne Blätter, Karton, Klebeband und einen Block. Sie mussten zuerst eine Zeichnung von dem Turm machen, bevor sie zum Bauen anfingen.

Elektropneumatik:

In Elektropneumatik machten wir zuerst einiges an Theorie durch. Danach ging es zum praktischen Arbeiten. Die Lehrlinge arbeiteten an Schaltungen, die elektrisch, sowie auch mit Luftdruck gesteuert wurden. Die Schaltungen wurden zuerst von den Lehrlingen am PC konstruiert und dann aufgebaut.

Wendeplatten:

Wendeplatten sind ersetzbare Werkzeugschneiden, es wird dabei auf die Eigenschaften, den Verschleiß, die Formen, den Verwendungszweck und die Spanbildung der Wendeschneidplatten geachtet. Die Schulung soll uns helfen, das richtige Werkzeug für die jeweilige Bearbeitung zu nehmen. Uns wurden auch einige Videos gezeigt und wir sind auch durch die Dreherei gegangen, damit wir uns ein Bild davon machen können.

CNC Technik:

Wir besprachen einige Themen während der CNC Schulung, das Programmieren lag jedoch im Vordergrund. Wir bekamen eine Zeichnung ausgehändigt, anhand derer mussten wir dann unseren Rohteil festlegen und mit dem Programm bzw. Konturschreiben beginnen. Darauf folgend wurden die weiteren Arbeitsschritte ausgearbeitet und die Arten der weiteren Bearbeitungen festgelegt. Dabei wird die Oberflächengenauigkeiten berücksichtigt und welche Parameter hier genau mitspielen.

Maschinensicherheit:

Wir hatten einen Workshop mit der Firma Pilz, die uns einiges über die Maschinensicherheit beibrachte. Wir lernten, welche Sicherungen es für die Maschine und uns gibt, damit möglichst wenige Unfälle passieren. Wir lernten auch den Aufbau der einzelnen Sicherungssysteme kennen. Im Anschluss bauten wir einige Schaltungen an den Arbeitspulten auf.

Grundausbildung in der Lehrwerkstätte

Unsere Lehrlinge im 1. Lehrjahr durchlaufen zurzeit die Grundausbildung, sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe beginnt die Grundausbildung in der Lehrwerkstätte, die zweite startet bereits in verschiedenen Abteilungen unseres Unternehmens.

Vor der praktischen Arbeit in der Lehrwerkstatt gibt es für die Lehrlinge einen theoretischen Unterricht, dort werden folgende Themen durchgenommen:  Messtechnik, Fertigungsverfahren, Werkstofftechnik, Feilen, Anreißen, Körnen, Sägen, Bohren, Senken, Gewinde und Gewindearten, Reiben, ISO Passungen, Drehen und Fräsen. Zu Beginn jedes Unterrichts gibt es eine Wiederholung vom Vortag und zu den einzelnen Themen finden wöchentlich Lehrzielüberprüfungen statt, um den erlernten Stoff zu verinnerlichen.

In der Werkstatt bearbeiten die Neuzugänge  verschiedene Werkstücke. Dazu zählen 4 Grundplatten, 2 Drehteile und 1 Frästeil. Zusätzlich wird von jedem Lehrling noch eine Lokomotive angefertigt.

Nach den 8 Wochen der Grundausbildung erfolgt eine Rotation und die zweite Gruppe beginnt die Ausbildung in der Lehrwerkstätte. Die abgeschlossene mechanische Grundausbildung ist die Basis für weiterführende Schulungen.

Wir wünschen den neuen Lehrlingen weiterhin viel Erfolg.

Unsere Neuzugänge 2020

Am ersten Tag bei der Firma Kostwein wurden uns viele neue Einblicke in unsere bevorstehende Lehrzeit gewährt. Zuallererst trafen sich alle 21 neuen Lehrlinge um 7:00 in der Kantine und danach wurden wir von Herrn Marco Riepl herzlich begrüßt. Weiters erklärte er uns den Ablauf der nächsten 3 ½ Lehrjahre, anschließend erhielten wir eine kleine Führung durch die Firma. Herr Riepl erklärte uns alles sehr genau wie z.B. das Stempeln mit der Stempeluhr, Personalprogramm usw. Danach lernten wir uns gegenseitig kennen, durch eine Vorstellungsrunde, welche wir gegenseitig durchgeführt haben. Dabei stellte der Sitznachbar seinen Kollegen vor.

Am nächsten Tag fuhren wir mit einem Bus zu den weiteren Standorten Kostwein’s in Kärnten. Den ersten Halt legten wir in Unterbergen ein, dort bekamen wir sehr interessante Einblicke in die Montage. Daraufhin ging es weiter zum Zentrallager in Klagenfurt, wo wir vor Augen geführt bekamen, wie wichtig die Organisation der Warenein- sowie der Warenausgänge ist.

Den dritten Halt legten wir dann in Völkermarkt ein, wo wir sehr begeistert von den großen Bauteilen und den noch größeren Maschinen waren. Am Nachmittag lernten wir das Team von Ratzendorf und St.Veit kennen. Uns wurde unter anderem vorgestellt, wie die Organisation und der Ablauf der Montageanlagen und Baugruppen stattfindet.

Am Nachmittag trafen wir dann wieder am Standort in Tessendorf ein und führten zusammen eine Feedbackrunde durch. Dabei wurden die Eindrücke, welche gesammelt wurden, reflektiert.

Am 3. Arbeitstag haben wir ein Plakat erstellt und die Erwartungen von unserem Lehrberuf aufgeschrieben. Wir bildeten dazu fünf Gruppen. Jede Gruppe erklärte, was sie sich von dem Lehrberuf erwartet.

Am Tag darauf präsentierten wir wieder in Gruppen mit Hilfe von Plakaten die verschiedenen Lehrberufe und die Lehre mit Matura.

Am Donnerstag und am Freitag machten wir vorwiegend die Firmengeschichte, Lehrberufe und die Sicherheitsunterweisung durch. In der gesamten Woche wurden wir mit gutem Essen versorgt.

In der nächsten Woche kamen wir alle in die uns zugeteilten Abteilungen. Wir alle freuen uns bereits auf die kommenden Lehrjahre und wünschen uns selbst viel Erfolg.

Interne Schulung 2tes Lehrjahr in WEBINAR-Form

So wie jedes Jahr finden auch dieses Jahr wieder die internen Schulungen des zweiten Lehrjahres statt. Doch aufgrund der Corona Krise läuft heuer alles etwas anders ab als gewohnt.
Unsere Schulungen können aufgrund der Abstandsregeln, nicht wie üblich in unserem GEMBA Raum stattfinden. Jedoch haben sich unsere Lehrlingsausbildner mit Hilfe unserer IT Abteilung etwas einfallen lassen und so können die Schulungen in WEBINAR-Form abgehalten werden. Alle Lehrlinge des zweiten Lehrjahres wurden gefragt, ob sie einen Computer oder Laptop haben sowie auch ein Head-Set oder Mikrophon.
Da alle Lehrlinge diese Anforderungen erfüllten, wurde ihnen ein Link per Email übermittelt und nunmehr erfolgt die interne Schulung bereits seit dem 17.April jeden Freitag von 07:00 bis 11:40 Uhr online zu Hause. Die Lehrlinge werden von mehreren Ausbildnern in den folgenden Fächern unterrichtet:

  • Prozess/Qualitätsmanagement
  • Arbeitsvorbereitung und Produktionsmanagement
  • Elektrotechnik
  • Pneumatik
  • CNC Technik und Werkstoffkunde
  • Benz CAM
  • Vorrichtungsbau

Die interne Schulung laufen noch bis inklusive 3. Juli 2020 und werden mit Lehrzielüberprüfungen in den jeweiligen Themengebieten abgeschlossen.

Berufsspionage Unternehmen öffnen ihre Türen

Am 22. und 23. Jänner 2020 organisierte die Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten (BBOK) bereits zum zehnten Mal einen „Tag der offenen Tür“ bei 160 Betrieben in ganz Kärnten.
Die Jugendlichen- Burschen und Mädchen – konnten mit ihren Eltern die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten in den heimischen Betrieben hautnah erleben.
Sie konnten:
• Berufschancen in der Region kennenlernen
• Berufstypische Tätigkeiten ausprobieren
• Möglichkeiten nach der Matura ausloten
• Hinter die Kulissen schauen
• Mit Lehrlingsausbildner/innen ausführlich reden

Rund 1400 interessierte Jugendliche haben die Gelegenheit wahrgenommen und konnten sich über 100 verschiedene Berufe informieren. So waren auch viele in unserem Betrieb und konnten in die Bereiche Prozesstechnik, Maschinenbautechnik, Mechatronik und technischer/e Zeichner/in hineinschnuppern.
Die Jugendlichen und ihre Eltern erhielten Infos über
• Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten in den jeweiligen Bereichen
• Lehre oder Lehre mit Matura
• Betriebsführung und Besichtigung von beruflich relevanten Räumlichkeiten
• Anforderungen an Lehrlinge und Mitarbeiter
und sie konnten einen Einblick in die Praxis, d.h. in die Arbeitsabläufe  unseres Betriebes bekommen. Die Burschen und Mädchen hatten die Möglichkeit, gemeinsam mit uns einfache Tätigkeiten auszuprobieren wie zum Beispiel Löten, Fräsen usw. Darüber hinaus konnten sie auch die Geschäftsführung und die Lehrlingsausbildner kennenlernen und sich ausführliche Informationen holen.
So konnten die Jugendlichen und ihre Eltern wertvolle Erfahrungen sammeln, die für die spätere Entscheidung „14, was nun?“ hilfreich sein werden.

Interne Schulungen 3. Lehrjahr 2018

Heuer ist es wieder soweit!

Wie schon die Jahre zuvor, treffen sich die Lehrlinge aus dem dritten Lehrjahr gemeinsam im Lehrsaal, um ihr Wissen in verschiedenen Bereichen wie Elektropneumatik, Außerhausbehandlungen, Wendeplatten und Produktionsmanagement zu vertiefen. Die Schulungen zu den Themen AHB und Produktionsmanagement wurden von unserem Lehrlingsausbilder Marco Riepl abgehalten.

Schulung 3. Lehrjahr

AHB

Jedes Material, genauer das daraus gefertigte Werkstück, egal ob Metall, Kunststoff, Keramik oder Glas, also sowohl Werkstoff organischer als auch anorganischer Natur, steht über seine Oberfläche in Wechselwirkung mit der Umgebung. Diese Eigenschaften können durch chemische, thermische und mechanische Oberflächenbehandlungen verändert werden. Diese Schulung gibt einen Einblick in die Behandlung unterschiedlicher Materialien und ihren Oberflächen, zum Beispiel Verzinken von Werkstücken um die Korrusionseigenschaften zu verändern.

Elektropneumatik

Das Thema der Elektropneumatik wurde bereits bei früheren Schulungen und in der Berufsschule angeschnitten, doch es wurde Zeit, tiefer in die Materie einzutauchen. Es wurde dabei an Schaltungen gearbeitet, die elektrisch sowie auch mit Luftdruck gesteuert werden. Die Schaltungen wurden eigens am PC konstruiert und im Anschluss am Pneumatikstand aufgebaut. Diese Weiterbildung wurde von Gernot Erlacher vorgetragen.

Schulung zur Elektropneumatik

Wendeschneidplatten

Wendeschneidplatten sind ersetzbare Werkzeugschneiden, welche die Werkzeugkosten reduzieren sollen. Es wird dabei auf die Eigenschaften, den Verschleiß, die Formen, den Verwendungszweck und die Spanbildung der Wendeschneidplatten geachtet. Diese Schulung soll dabei helfen, selbstständig das optimale Werkzeug und die optimalen Bearbeitungsparameter für die entsprechende Arbeit  zu finden und umzusetzen. Diese Schulung wurde von unserem Mentor Christian Kilzer aus der Dreherei abgehalten.

Schulung zu Wendeschneidplatten

Produktionsmanagement

Das Produktionsmanagement beinhaltet sämtliche Aufgaben zur Gestaltung, Planung, Überwachung und Steuerung eines Produktionssystems und der betrieblichen Ressourcen Mensch, Maschine, Material und Information.

Es sind zwei Ebenen vorhanden:

  • Strategisches Management:

Das strategische Produktionsmanagement beschäftigt sich mit der langfristigen Ausrichtung der Ziele des Unternehmens und der Festlegung der Fertigungsstandards.

  • Operatives Management

Das operative Produktionsmanagement beschäftigt sich mit der kurzfristigen Planung und Vorbereitung aller erforderlichen Maßnahmen zur Leistungserbringung.

Dies soll uns Lehrlingen einen besseren Einblick in die Führungsetage des Unternehmens geben.

CNC-Technik

Bei der CNC-Schulung wurden unterschiedliche Themen besprochen. Das Programmieren der Maschinen lag jedoch im Vordergrund. Zuerst wird die Form des Rohteils bestimmt. Danach wird das Programm geschrieben und die Konturen gefräst. Darauf folgend werden die weiteren Arbeitsschritte ausgearbeitet und die Arten der Bearbeitungen festgelegt. Dabei werden die Oberflächengenauigkeiten berücksichtigt und welche Parameter mitspielen. Diese Weiterbildung wurde von Friedrich Kreuzer abgehalten.

CNC-Programmieren

CNC-Schulung

Förderung der Teamfähigkeit

Zwischen den Schulungen legte man auch viel Wert darauf, die Teamfähigkeit und die Kreativität der Lehrlinge zu verbessern. Um dies zu erreichen, wurden zwei Teamspiele gespielt:

Marshmallow-Turm

Marshmallow-Turm/2

  • Marshmallow-Spaghetti-Turm

Dazu bekamen die Lehrlinge 30 rohe Spagetti, ein ein Meter langes Klebeband, einen Marshmallow und ein ein Meter langes Garn. Dabei ging es darum, wer mit den vorhandenen Materialien den höchsten Turm bauen konnte. Aber nicht nur die Höhe ist wichtig: Der Marshmallow muss ganz oben auf dem Turm angebracht werden und die ganze Struktur muss mindestens 5 Sekunden ohne jegliche Stütze (weder Hand noch Gegenstände) stehen bleiben.

Papierturm

Papierturm/2

  • Papierturm

Um dieses Projekt zu bewältigen, bekamen die einzelnen Gruppen Klebeband, dünne Blätter Karton und einen Block. Das erste Ziel jeder Gruppe war es, eine Zeichnung eines Papierturms anzufertigen, welcher auch mit den vorhandenen Materialien gebaut werden konnte. Als die Teams fertig waren, wurden die Zeichnungen getauscht und jedes Team hatte die Aufgabe, mit den zur Verfügung stehenden Materialien den Turm so exakt wie möglich anhand der Zeichnung nachzubauen.

 

 

Anton Benya Stiftungsfond

Um den Facharbeiterbedarf zu decken, bildet die Firma Kostwein GmbH seit dem Jahr 1921 Lehrlinge aus. Jeder Lehrberuf kann in Kombination mit der Matura abgeschlossen werden. Außerdem bietet die Firma Kostwein unterschiedliche hausinterne Weiterbildungen und eine praxisnahe Ausbildung in der innerbetrieblichen Lehrwerkstätte an. Die Lehrlingsausbildung wurde bei Kostwein schon immer groß geschrieben, deshalb bietet Kostwein ihren Lehrlingen eine Jobgarantie nach der Lehre. Daran erkennt man, dass die Lehrlinge (zukünftige Facharbeiter) die wichtigste Ressource der Firma Kostwein sind. Eben aufgrund dieser Kriterien hat die Firma Kostwein GmbH den Hauptpreis des Anton Benya Stiftungsfonds 2018 zur Förderung der Facharbeit gewonnen.

Der Anton Benya Stiftungsfond wurde zum 60. Geburtstag von Anton Benya gegründet. Anton Benya wurde am 8. Oktober 1912 in Wien geboren. Er erlernte den Beruf des Elektromechanikers in der Firma Scheiber und Kwyasser in Wien. Er schaffte es vom Elektromechaniker im Jahre 1963 bis zum Präsidenten des ÖGB im Jahre 1987. Ihm lagen die Metaller und Bergbauarbeiter immer schon am Herzen und er setzte sich auch in seiner weit fortgeschrittenen Karriere immer noch für sie ein. Während seiner Präsidentschaft beim ÖGB wurde er auch zum ersten Präsidenten des Nationalrates Österreich gewählt. Zweck und Absicht der Stiftung ist, den Wert und die Bedeutung der Facharbeit und vor allem der manuellen Arbeit zu fördern. Außerdem geht es darum, der Öffentlichkeit einen Einblick in diese Berufe zu verschaffen, um das gesellschaftliche Ansehen dieser Arbeit zu steigern und zu fördern.

Außerordentliche Leistungen und berufliche Qualifikationen werden dabei im Wesentlichen unter folgenden Gesichtspunkten berücksichtigt:

  • Förderung und Anerkennung außergewöhnlicher beruflicher Leistungen von Lehrlingen.
  • Auszeichnungen von Fachkräften, die bedeutende Leistungen auf ihrem Arbeitsgebiet vollbracht haben.
  • Anerkennung von einzelnen ArbeitnehmerInnen oder Gruppen, die durch Ertragen eines besonderen Arbeitsleides bedeutende Leistungen für die Gemeinschaft vollbringen.
  • Auszeichnung und Unterstützung von wissenschaftlichen Untersuchungen, die das gesellschaftliche Ansehen der manuellen Arbeit erforschen und publizistische, künstlerische und wissenschaftliche Arbeiten, die das Ansehen der Facharbeit fördern.

Vorwettbewerb bei DMG für die WorldSkills in Abu Dhabi

Am 31.7.2017 fand im Deutschen Seebach mitten im Thüringer Wald der Vorwettbewerb für die Worldskills in Abu Dhabi statt. Der Vorwettbewerb in der DMG-MORI-Academy bot den deutschsprachigen Teams eine weitere Möglichkeit ihre Handgriffe zu perfektionieren.

Bereits einen Tag zuvor reiste der Kandidat Julian Krug mit seinen Experten Marco Riepl an, um sich gemeinsam mit dem Deutschen und Schweizer Team auszutauschen.

Bewertet wurde dieser Wettbewerb nach objektiven Maßen, die zu 90{ffd0fb885a77ea09ef4c5ad51a12614e4fb43dc7e5ac3540f1662ab7b7ffaf06} eindeutig messbar sind, sowie nach 10{ffd0fb885a77ea09ef4c5ad51a12614e4fb43dc7e5ac3540f1662ab7b7ffaf06} subjektiven Maßen, wie Oberflächenbeschaffenheit oder wie sauber eine Entgratung ist. Es gab insgesamt 2 Module zu bestreiten. Ersteres war ein Aluminiumteil mit den Maßen 150mm x 50mm und zum Zweiten hatten sie ein Stahlteil mit der Bemaßung von 100mm x 150mm zu bearbeiten.

 

Tag 1:

Den ersten Vormittag nutzten Marco und Julian, um sich entsprechend vorzubereiten indem sie die Messplätze vorbereiteten und alle Werkzeuge ausluden und vermaßen. Nach dem Mittagessen gab es die erste Einweisung an der Fräsmaschine und die erste Möglichkeit zur „open communication“.

„Open communication“ bietet den Teilnehmern die Möglichkeit sich mit ihren Experten auszutauschen. Während des Programmierens und Fertigens des Werkstückes an der Maschine ist dies nicht gestattet. Anschließend durfte sich das Schweizer Team mit Werkstück 1  und das Österreichische Team mit Werkstück 2 in der Programmierung versuchen. Die Werkstücke wurden in MasterCAM gezeichnet und daraufhin auf die Maschine übertragen.

 

Tag 2:

Am zweiten Tag durfte sich das Schweizer Team nach der „tool preparation time“, in der sie alle Werkzeuge vermessen, und danach in die Maschine einlegen, als erster an die Fertigung von Teil 1  beteiligen. Zeitgleich programmierte das Deutsche Team Teil 1. Am Nachmittag stellte Julian das MasterCAM-Programm fertig, während das Deutsche Team mit dem Fertigen von Teil 1 beschäftigt war.

 

Tag 3:

Das Schweizer Team musste am Vormittag zuerst Teil 2 programmieren. Nach der Mittagspause fertigten sie die Programmierung an, was Silvio Tönz vor eine besondere Herausforderung stellte.

Während Julian Teil 2 fertig stellte, programmierte Eva Wahl aus Deutschland für das Deutsche Team Teil 2.

Tag 4:

Nachdem Team Österreich das Teil Nummer 1 fertig stellte und die Maschine reinigte, konnte sich das Deutsche Team mit Teil Nummer 2 erneut beweisen.

Tag 5:

Am fünften Tag wurden alle Werkzeuge wieder eingeladen und für die Heimreise vorbereitet, wobei die Teilnehmer sich gegenseitig unterstützten. In der allgemeinen Schlusswertung konnte sich Julian knapp gegen die Mitbewerber durchsetzten.

Wir gratulieren Julian Krug ganz herzlich zu dieser Leistung!

Die Teams sind ab nun ideal für die Weltmeisterschaften in Abu Dhabi vom 14.-19. Oktober 2017 vorbereitet und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit mit ihren Deutschen und Schweizer Kollegen!

Einsatzbereitschaft der Lehrlinge

Am 5. Juli 2017 fand die Wahl zum Landesschulsprecher statt. Freudig dürfen wir verkünden dass der Gewinner der Wahl, Ruppacher Niko, aus unseren eigenen Reihen stammt. Damit übernimmt Ruppacher Niko ehrenamtlich die Interessenvertretung der Lehrlinge im Land Kärnten.

Link zur Facebookseite:
https://m.facebook.com/suktn.fire.works/

Sein Erstes großes Ziel ist das alle Schüler und Schülerinnen  eine Schülerfreifahrt beantragen dürfen. Damit sämtliche Schüler und Schülerinnen unabhängig vom Alter und vom bisherigen Bildungsweg die gleichen Rechte erhalten.

Damit zeigen sich unsere Lehrlinge nicht nur im Betrieb zielstrebig, sondern beweisen sich auch in ihrer Freizeit als besonders motiviert.